Archiv der Kategorie 'politik'

Kurz und knapp

Die letzten Wochen zusammengefasst:

Hansa 0:1 Augsburg
Zitat des Tages: „Wo hat der Kern Fußball spielen gelernt?“, Standfußball vom Feinsten, scheiß Wetter.
Zachhuber darf gehen, Nachfolger wird AZ 2.0, sein Co Thomas Fink, der allerdings im Laufe der Zeit etwas mehr Schwung in die Mannschaft bringt.

Hansa 0:0 Union Berlin
Hansa selten gefährlich, wenn dann nach Standards, trotzdem leicht verbesserte Leistung.

Greuther Fürth 1:0 Hansa
100%ige werden nicht genutzt, Fürth kommt einmal gefährlich vors Tor (auch wenn es knapp Abseits war) und macht den einzigen Treffer des Spiels. Der Wille der Rostocker war erkennbar, weiterhin aber keine wirkliche Gefahr für die gegnerische Abwehr.

Hansa 0:1 Ahlen
Zum Spiel: Ohne Worte
Grabow darf danach seinen Vorsitz im Vorstand abgeben, nachdem die „Hansa-Chaoten randaliert“ haben. Drei Mann klopfen ein wenig gegen die Scheiben und schon wird daraus eine Straßenschlacht gemacht. Niedlich. Grabow wird für den wirtschaftlichen Ruin Hansas von den Fans verantwortlich gemacht, soll dann auch pseudo-mäßig abtreten, darf aber weiterhin die Finanzen bei Hansa lenken. Mehr als paradox das Ganze. Nachfolger ist Jörg Hempel, jedoch erst einmal nur bis Ende der Saison.

Paderborn 2:2 Hansa
Es geht doch! Ein wenig ärgerlich das Rumgestocher kurz vor Schluss, dass zum Ausgleich führte, verdient war es allerdings für Paderborn, da Saglik schon vorher hätte den Ausgleich machen können. Nicht pünktlich eingeschaltet, nicht mitbekommen, dass Kern nicht gespielt hat und beim 1:0 gedacht: Mensch, der Kern kann ja doch was! Hat sich dann allerdings schnell relativiert, war doch der Herr Johansson mit einer wunderbaren Vorlage für Bartels zum 1:0. Meine Meinung, dass Kern der überbezahlteste Spieler bei Hansa ist und er sich nur noch darauf ausruht seine Kohle zu verwalten und nach seiner Karriere einen Posten bei Hansa zu bekommen, bestätigt sich da irgendwie.

Ansonsten gibt es erst einmal nicht viel Neues, heute 17Uhr alle ab zur Kundgebung gegen rechte Gewalt vor die Staatswanwaltschaft Rostock! Und heut Abend wird „Die Grenze“ geguckt.

„Sir Arthur Harris sagte keck: jetzt bombe mer die oper weg“

die deutsche habes sehr genosse
als endlich wurd zurückgeschosse

so wars ich sachs ganz unverhole
der erste schuss ging richtung pole

die büttenred wird scharf und würzisch
es geht um dresden 45

des worn kei mensche, des warn fiescher
zum glück kame dann noch die fliescher

der dresdner war ein schlimmer finger
darum verlor er seinen zwinger

der jäger traf im wald die hirsche
in dresden trafs die frauenkirche

am anfang ham se noch gelacht
am ende fiel die bomd aufs dach

erst muss der nippel durch die lasche
eben noch dresdner, plötzlich asche

kei zähn im maul und stehts besoffe
als hätt die bomb de mund getroffe

die bombe kam man musst sich ducken
dafür konnt man danach weit gucken

man kanns net glaube des war klasse
wieviele in de bunker passe

sir arthur harris sagte keck
jetzt bombe mer die oper weg

hitler dachte sieger werd isch
stattdem wurd dresden ebenerdisch

ein dach, ein fenster, eine wand
am ende nur noch flaches land

des war, ich hab da so ne ahnung
die alliierte landschaftsplanung

bombe fliesche grosser knall
so is der dresdner karneval

so war die dresdner bombenacht
humor is wenn man trotzdem lacht

der monolog in dresden üblisch
es warn ja nur noch wenig übrisch

was hat die dresdner da geritte
ach ja ich weiss, es warn die britte

ich muss die aliierten loben
denn alles gute kam von oben

passt auf jetzt kommt ein schenkelklopfer
die deutsche ware auch nur opfer

darauf wird herzlich ein gesoffe
hier hats die rischtische getroffe

die nazis waren rischtisch sauer
de krieg verlorn jetzt hilft nur trauer

und eins is klar, der wo verliert
der war am end nicht alliiert

anstatt sich fasse an die nas
sache se heut de hitler wars

und die moral von der geschicht
kein dresden mehr und freie sicht.

(via)

„Ich kann das ganze Ausländerpack nicht ab“

„Nationalsozialistische Anleihen und Provokationen sind in der Szene inzwischen völlig normal geworden“, meint einer der Organisatoren des jährlichen PartySan-Open-Air-Festivals im thüringischen Bad Berka[…]“Noch vor fünf Jahren haben wir gesagt, wir wollen mit Politik nichts zu tun haben“, meint er. Lange sei er von einem gemeinsamen Wissen, von gemeinsamen Grundeinstellungen in der Szene ausgegangen. „Das ist nicht mehr so. Wir müssen uns positionieren, und wir müssen aufklären, um nicht von rechts überrannt zu werden.“

Heute also mal ein Artikel zum Thema Black Metal, NSBM, Pagan Metal und Überschneidungen zu rechtsextremen Positionen. Meiner Meinung nach ein ziemlich brisantes Thema, dass mich als Liebhaber einiger Metal-Genres betrifft.
Dieses Thema geife ich auf Grund einer Diskussion um die Bestätigung der Pagan Metal Band „Varg“ auf dem Wacken Open Air auf. So gibt es dieses Foto vom Frontsänger im Absurd-Shirt

Weiteres zu Varg gibt es hier und hier.

Den kompletten Artikel zum Thema Black Metal, NSBM, Pagan Metal und Überschneidungen zu rechtsextremen Positionen gibt es hier zu lesen.

Deutschland!

gesehen bei Feine Sahne Fischfilet

Alltagsrassismus ahoi!

Eine besondere Geschäftsphilosophie herrscht in der Sparda-Bank-Filiale in Lütten Klein: Einen Portugiesen, der in Begleitung einer Dolmetscherin ein Giro—Konto eröffnen wollte, schickte ein Mitarbeiter einfach nach Hause.
Das Argument: Wenn der Kunde nicht ausreichend Deutsch spreche, dürfe er kein Konto einrichten.

Quelle: Ostsee Zeitung

Erinnert mich ja ein wenig an Mr. Westerwave.